21.03.’17: Abendveranstaltung – Intern. Tag der Sozialen Arbeit

Der DBSH (LV Berlin) und AKS Berlin laden gemeinsam ein zu einer Feierabend-/ feierlichen Abendveranstaltung am 21.03.2017 um 19 Uhr ein. Anlass gibt uns der an diesem Tag (jeder 3. Dienstag im März) stattfindende ‚Internationale Tag der Sozialen Arbeit‘.

Wir wollen uns an diesem Abend in angenehmer Atmosphäre über die Lage der Sozialen Arbeit austauschen und Raum für Vernetzungen bieten.

Gerahmt wird die Veranstaltung mit einer Lesung von Prof. em. Dr. Mechthild Seithe aus ihrem Roman ‚Zum WOHLE‘ (http://zum-wohle-roman.com/)

Die Veranstaltung findet in den Räumen des f.a.q.-Infoladen, Jonasstr. 40, 12053 Berlin – Neukölln statt.
Die Veranstaltung wird voraussichtlich gg. 22 Uhr enden.

 

Wir freuen uns über eine zahlreiche Teilnahme!

nächstes Plenum: 27.03.2017, 19.30 Uhr in Moabit (fällt aus !!!)

Das nächste Plenum findet am Montag, den 27.03. 03.04. um 19.30 Uhr statt. Dieses Plenum sit überwiegend für die Orga vorgesehen.

Das darauffolgende Plenum findet bereits schon eine Woche später, am 3.4. statt. Hier wird es inhaltlich um die Erarbeitung des Kritikbegriffs, ausgehend von der Alltagspraxis, gehen.
Die Plena finden im Eckladen in der Bugenhagenstr. 16/ Bredowstr. 8 in Moabit statt.

Das Plenum ist für alle Interessierten öffentlich, Mitstreitende sind herzlich willkommen.

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nächste Plena: 27.03. (Orga), 3.4., 24.04.

AKS-Berlin Kolloquien-Reihe Dez. 2016 – Nov. 2017

Liebe Interessierte, der AKS Berlin veranstaltet eine Kolloquien-Reihe unter dem dem Titel

‚Soziale Arbeit trifft Selbstorganisation.
Verständnisse und Selbstverständnisse sozialer Arbeit‘

Die erste Veranstaltung findet am 7. Dezember 2016 statt und widmet sich dem Bereich der ‚Persönlichen Assitenz‘. Für diese Veranstaltung konnten wir Herrn Matthias Vernaldi von ambulante Dienste e.V. als Referenten gewinnen.

Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 19 Uhr und finden in den barrierefreien Räumen der PA58 in der Prinzenallee 58 (im Hofgebäude), in 13359 Berlin-Wedding statt.
(Bing-Maps: https://binged.it/2gyX3bd)

Die Veranstaltungen sind kostenfrei. Über Spenden würden wir uns aber freuen 😉

Wir würden uns über Eure Teilnahme freuen.

Flyer:
aks-kolloquien-reihe-2016-2017_final

Stellungnahme


Stellungnahme als .pdf-Datei: Stellungnahme_AKS-Berlin_zum_Positionspapier_SozArb2016


Stellungnahme zum Positionspapier „Soziale Arbeit mit
Geflüchteten in Gemeinschaftsunterkünften – Professionelle
Standards und sozialpolitische Basis“

Zu einer kritischen Sozialen Arbeit gehören eine macht- und herrschaftskritische Perspektive sowie radikale Gesellschaftskritik. Damit Soziale Arbeit „ein Instrument der Veränderung“ (Gil 2006: 139) sein kann, sind gemeinsame Positionierungen, Solidarisierungen und Skandalisierungen Sozialarbeitender gegen jegliche Formen von Unterdrückungen, Ungerechtigkeiten, Diskriminierungen, Ausbeutungen und Demütigungen gefordert. Aus diesem Grunde ist es von besonderer Bedeutung, dass es nun ein Positionspapier Sozialarbeitender gibt – war bislang weitestgehend „ein Schweigen Sozialer Arbeit“ (Burzlaff/Eifler 2015) zu vernehmen.

Der Arbeitskreis Kritische Soziale Arbeit Berlin stellt sich ausdrücklich hinter dieses Positionspapier (http://fluechtlingssozialarbeit.de/index.php).

Im Hinblick auf die Geschichte Sozialer Arbeit allerdings stößt der erste Satz des Papiers auf erhebliches Unverständnis: „Seit mehr als einem Jahrhundert arbeiten Sozialarbeiter_innen daran, das Wohlergehen von Menschen zu verbessern, die gesellschaftlich benachteiligt und von gleichberechtigter gesellschaftlicher Teilhabe ausgeschlossen sind.“ (Müller et al. 2016) Mit einer solchen Darstellung wird leider vollkommen ausgeblendet, dass Soziale Arbeit im letzten Jahrhundert massiv und aktiv an gesellschaftlicher Benachteiligung von Menschen(gruppen) beteiligt und keineswegs an einer Verbesserung des Wohlergehens aller Menschen (und auch nicht aller Nationalstaatsangehöriger) interessiert war. Diesbezüglich sei exemplarisch verwiesen auf eine bereitwillige Übernahme sowie Durchführung nationalsozialistischer Politiken und Praktiken, sich widerspiegelnd in einer aktiven Beteiligung Sozialer Arbeit an Selektionsprozessen und Vorbereitungen zum Töten; einer Einteilung in Menschen, die Hilfe „verdienen“ und solchen, die von Hilfesystemen ausgeschlossen werden soll(t)en (auch weit vor 1933) (vgl. Kappeler 2000) sowie eine skandalöse Soziale Arbeit in Heimen in den 1950er/1960er Jahren (vgl. Kuhlmann 2010).

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