Nächstes Plenum am 01.03., 17:30 Uhr (digital)

Lieber Mitstreiter*innen und Interessierte,

beim letzten Plenum haben wir uns inhaltlich mit dem Handlungsleitfaden des AKS „So Nicht! Leitfaden für Auflehnung und Widerstand in der Sozialen Arbeit“ befasst. Beim kommenden Plenum wollen wir uns nun darüber austauschen wie wir den Leitfaden an die Menschen bringen, damit er seine Wirkung entfalten kann.

Dafür sollten wir uns im Vorfeld schon mal ein paar Gedanken machen, damit wir im Plenum an konkreten Ideen (zum Beispiel Veranstaltungen) arbeiten können. Auch dieses Plenum werden wir digital abhalten. Ihr könnt euch per Mail an aks-berlin@posteo.de anmelden und bekommt vormittags am Tag des Treffens einen Link, mit dem ihr an der Online-Sitzung teilnehmen könnt. Bedenkt, dass wir evtl. die Teilnehmerinnenzahl begrenzen müssen, um eine stabile Verbindung für alle zu garantieren.
Wie immer ist das Plenum für jede*n offen. Uns ist bewusst, dass das Format einer Online-Sitzung für einige Personen eine Barriere darstellt, sehen aber leider vorerst keine Alternative.


Wir freuen uns euch kennenzulernen oder wiederzusehen.
Solidarische Grüße,
AKS Berlin

Nächstes Plenum am 08.02., 17:30 Uhr (digital)

Lieber Mitstreiter*innen und Interessierte,

beim kommenden Plenum wollen wir gerne mit euch über unseren Handlungsleitfaden ins Gespräch kommen und ihn euch vor- und zur Diskussion stellen. Inwieweit haltet ihr ihn für die Praxis tauglich? Wo sind Leerstellen? Was wäre weiter zu diskutieren? Auch dieses Plenum werden wir digital abhalten. Ihr könnt euch per Mail an aks-berlin@posteo.de anmelden und bekommt vormittags am Tag des Treffens einen Link, mit dem ihr an der Online-Sitzung teilnehmen könnt.

Bedenkt, dass wir evtl. die Teilnehmer*innenzahl begrenzen müssen, um eine stabile Verbindung für alle zu garantieren.

Natürlich werden wir euch den AKS Berlin auch allgemein vorstellen, euch einen Überblick über unserer vergangenen Projekte geben und Ideen/ Anregungen diskutieren.

Wie immer ist das Plenum für jede*n offen. Uns ist bewusst, dass das Format einer Online-Sitzung für einige Personen eine Barriere darstellt, sehen aber leider vorerst keine Alternative.

Wir freuen uns euch kennenzulernen oder wiederzusehen.

Solidarische Grüße,

AKS Berlin

„So Nicht! Leitfaden für Auflehnung und Widerstand in der Sozialen Arbeit“

Im Februar 2018 hat der AKS Berlin, in seiner damaligen Zusammensetzung, zur Beteiligung an der Mitarbeit an einem Handlungsleitfaden aufgerufen. Arbeitstitel damals: “Handlungsleitfaden für (verbale) Auflehnung am Arbeitsplatz”. Der Leitfaden und das Thema “Widerstand in der sozialarbeiterischen Praxis” begleiteten den AKS Berlin – und begleiten ihn bis heute. Es wurde im Rahmen von Plenarsitzungen und Arbeitstreffen diskutiert, beim AKS-Bündnistreffen in Leipzig im Jahr 2018 tauschten wir uns mit einigen Teilnehmer*innen im Rahmen eines Workshops aus. Hier gab es viele hilfreiche Anregungen, die in die Ausarbeitung des Handlungsleitfadens eingeflossen sind. Vielen Dank an alle, die sich beteiligt haben!

Nun können wir endlich sagen: Der Handlungsleitfaden ist fertig! Anfangs war die reine Veröffentlichung als e-Paper geplant, dank der Unterstützung des DBSH und des AStA der TU Berlin wird es nun aber auch eine gedruckte Broschüre im DIN A5-Format geben. Wir bedanken uns auch hier für die Unterstützung – auch bei JJ Maurer, die die grafische Gestaltung übernommen hat – und halten euch bzgl. der Druckausgabe auf dem Laufenden!

Unten könnt ihr schon mal den Handlungsleitfaden als PDF-Dabei herunterladen! Er dient als Arbeitsmittel, soll also „durchgearbeitet“ werden und euch helfen, bei Konflikten Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln. Im Anhang des Leitfadens findet ihr verschiedene weiterführende Gedanken, die euch in verschiedenen Auseinandersetzungen helfen sollen und mögliche Adressen und Ansprechpartner.

Der Handlungsleitfaden steht im Zeichen einer kollektiven und solidarischen Praxis, wie wir sie auch im AKS Berlin weiterführen wollen. Die Broschüre ist somit teil eines unabgeschlossenen Prozesses. Wir freuen uns über Mitstreiter*innen, die sich diesem Prozess anschließen und teil der Entwicklung kritischer Perspektiven der Sozialen Arbeit sein wollen.

Solidarische Grüße,
der AKS Berlin

Nächstes Plenum des AKS Berlin am 25.01., 17:30 Uhr (digital)

Lieber Mitstreiter*innen und Interessierte,

auch wir müssen uns den aktuellen Gegebenheiten anpassen und haben uns entschieden unser nächstes Plenum digital abzuhalten. Ihr könnt euch einfach per Mail an aks-berlin@posteo.de anmelden und bekommt einen Tag vor dem Treffen den Link, mit dem ihr an der Online-Sitzung am 25. Januar teilnehmen könnt. Bedenkt, dass wir die Teilnehmer*innenzahl begrenzen müssen, um eine stabile Verbindung für alle zu garantieren.

Thematisch wollen wir einen Text des AKS Hamburg diskutieren, der sich kritisch mit der derzeit viel beschworenen “Systemrelevanz” der Sozialen Arbeit befasst. Ihr findet den Text unten zum freien Download.

Natürlich werden wir euch den AKS Berlin auch allgemein vorstellen, euch einen Überblick über unserer vergangenen Projekte geben und Ideen/ Anregungen diskutieren. Wir möchten uns über eure/ unsere Erfahrungen während der Corona-Pandemie austauschen, aber auch allgemein zur Lage der Sozialen Arbeit und den Themen, die euch aktuell beschäftigen. Auch die Gestaltung der nächsten Plenarsitzung soll im Rahmen der Sitzung besprochen und geklärt werden.

Wie immer ist das Plenum für jede*n offen! Uns ist bewusst, dass das Format einer Online-Sitzung für einige Personen eine Barriere darstellt, sehen aber leider vorerst keine Alternative.

Wir freuen uns euch kennenzulernen oder wiederzusehen.

Solidarische Grüße,

AKS Berlin

Aktuelle Situation und zukünftige Treffen des AKS Berlin

Lieber Mitstreiter*innen und Interessierte,

die aktuelle Corona-Lage führt dazu, dass wir derzeit kein physisches Treffen abhalten können. Wir haben uns entschieden, den November für ein digitales Arbeitstreffen zu unserem Handlungsleitfaden zu nutzen und zu besprechen, wie wir in Zukunft digitale Plenarsitzungen (oder Alternativen) organisieren wollen. Im Folgenden möchten wir Euch aber schon mal einen kleinen Einblick in den kommenden, fast fertigen, Leitfaden für Auflehnung und Widerstand in der Sozialen Arbeit geben:

Grundlage dieses Handlungsleitfadens ist […] eine Orientierung an berufsethischen Prinzipien […] und die Forderung nach einer widerständigen Praxis, wenn die Rechte von Nutzer*innen missachtet werden. Zentral ist, unserer Einschätzung nach, die Überwindung der eigenen Sprachlosigkeit. Diese führt häufig zu Fatalismus und Zynismus, der die Einzelnen gegenüber allen Missständen und Widersprüchen hilflos und stumpf macht. Dieser Handlungsleitfaden soll helfen, sich den Optimismus des Handelns zu bewahren und motivieren „Eingriffe in ein widersprüchliches Feld“ (W. F. Haug) zu wagen. Die antreibende Frage: Wie bleiben wir handlungsfähig, ohne dabei berufsethische Prinzipien zu verraten oder die Interessen von Nutzer*innen zu ignorieren?“

Wir versuchen für Dezember ein geeignetes Format für ein Treffen zu finden.

Der AKS Berlin befindet sich derzeit in einer Phase der Neukonstituierung und jede*r kann daran teilhaben und mitwirken. Daher soll es bei den kommenden Treffen auch um die Planung zukünftiger Aktionen und Projekte gehen. Wir wollen gemeinsam Themen, Ideen und Vorschläge sammeln.

Also bringt Euch ein und lasst uns zusammen sinnstiftend, produktiv und kritisch wirksam sein.

Solidarische Grüße,

AKS Berlin

Nächstes Plenum am 25.09., 17 Uhr im Kiezhaus

Lieber Mitstreiter*innen und Interessierte,

nachdem wir uns im letzten Plenum mit der Geschichte des AKS beschäftigt haben, soll es bei diesem Treffen um die Planung zukünftiger Aktionen/ Projekte gehen. Wir wollen dementsprechend Themen, Ideen und Vorschläge sammeln. Wie immer ist das Plenum natürlich für jede*n offen!

Wir treffen uns im Kiezhaus: Bzgl. der anhaltenden Pandemie werden wir auf die üblichen (Hygiene-)maßnahmen achten (Abstand, Händedesinfektion, Lüften, etc.). Nähere Informationen zu dem Hygienekonzept des Kiezhauses hier.

Im Kiezladen gibt es, gegen Spende, eine Auswahl an Kaltgetränken.

Ort: Kiezhaus, Afrikanische Straße 74, 13351 Berlin-Wedding.

Datum/ Uhrzeit: Freitag, der 25.09.; 17 Uhr

Wir freuen uns euch kennenzulernen oder wiederzusehen.

Solidarische Grüße,

AKS Berlin

 

P.S.: Unser Handlungsleitfaden zu „Widerstand und Auflehnung in der Sozialen Arbeit“ ist so gut wie fertig. Wir halten euch auf dem Laufenden!

Nächstes Plenum am 24.08., 10 Uhr im Kiezhaus

Liebe Mitstreiter*innen und Interessierte,

bezugnehmend auf unser letztes Plenum, wollen wir uns beim kommenden Treffen weiter mit dem AKS und seiner Geschichte beschäftigen – in welcher Tradition stehen wir und was gibt es aus früheren Kämpfen zu lernen und zu erinnern? Die zentrale Frage bleibt auf die Gegenwart gerichtet: Was muss eine kritische/ Kritische Soziale Arbeit heute leisten?

Als Diskussionsgrundlage haben wir einen Text zur Geschichte des AKS (damals „Arbeitskreis Kritischer Sozialarbeiter“) von 1971 ausgewählt, den ihr euch hier herunterladen könnt:

Geschichte_des_AKS_1971*

*Quelle: Sozialarbeit zwischen Bürokratie und Klient. Dokumente der Sozialarbeiterbewegung. Sozialpädagogische Korrespondenz 1969-1973

Treffpunkt ist das Kiezhaus: Afrikanische Straße 74, 13351 Berlin-Wedding.

Datum/ Uhrzeit: Montag, der 24.08.; 10 Uhr

Wir freuen uns euch kennenzulernen oder wiederzusehen.

Solidarische Grüße,

AKS Berlin

 

Nächstes Plenum am 01.08., 16 Uhr im Volkspark Rehberge

Liebe Mitstreiter*innen und Interessierte,

wir leben in widersprüchlichen Verhältnissen. Die Prinzipien kapitalistischer und patriarchaler Herrschaft und Unterdrückung bestehen weiterhin; der gesellschaftliche Reichtum wächst, während gleichzeitig immer mehr Menschen von ihm ausgeschlossen werden. Während sich manche auf ihren Urlaub freuen, müssen andere ihr Leben unter menschenunwürdigen Bedingungen in Lagern fristen. Und die Liste mit all den Wunden, die diese Gesellschaftsordnung schlägt (frei nach Frigga Haug), ließe sich endlos fortsetzen. In der Sozialen Arbeit werden wir mit diesen Widersprüchen und Wundmalen täglich konfrontiert. Es stellt sich also die Frage, wie wir uns als Sozialarbeitende in diesem Konfliktfeld positionieren sollen: Soll die Soziale Arbeit ein Ausgangspunkt für eine Praxis der individuellen und kollektiven Emanzipation sein oder dazu beitragen den Status Quo aufrechtzuerhalten? Es geht um nicht weniger, als um die Frage nach Widerstand und Anpassung. In seiner historischen Tradition tendiert der AKS zu Ersterem und daran möchten wir auch weiter anschließen; ganz im Sinne unserer Selbstbeschreibung:

„Uns verbindet der Wille zur Überwindung von Ungerechtigkeit und Unterdrückung. Wir erheben Einspruch gegen deren Aufrechterhaltung, an der auch die Soziale Arbeit aktiv beteiligt ist. Wir wehren uns dagegen, dass wir in diesem Sinne eingespannt werden. Aus diesem Grunde stehen wir für die Entwicklung und Etablierung einer alternativen Praxis sowie für politische Aktivitäten Sozialer Arbeit.“

Diese Perspektive umfasst die vielseitige Entfaltung aller Menschen – im Rahmen eines kollektiven, kooperativen und demokratischen Kampfes um bessere Lebensbedingungen.

Gerade in der Zeit der „Corona-Krise“ werden die Lebensbedingungen für viele Menschen noch prekärer als schon zuvor. Während die einen das „Home Office“ schätzen lernen, bangen andere um den Verlust ihres Arbeitsplatzes. Predigen die einen das „Social Distancing“, zeigen die hygienischen Bedingungen im überfüllten Flüchtlingslager Moria das hässliche Gesicht der europäischen „Wertegemeinschaft“.

Die Soziale Arbeit steht hier erneut vor der Herausforderung, ob sie sich v.a. der Reproduktion der Verhältnisse verschreibt oder sich mit einer progressiven Praxis – deren Entwicklung eine kollektive Anstrengung bedeutet – an der Überwindung der Ungleichheit beteiligt. Der AKS kann ein Ort sein, um diese Herausforderung zu diskutieren und Lösungen sowie Standpunkte gemeinsam zu entwickeln.

In diesem Sinne möchten wir, der AKS Berlin, zum nächsten Treffen einladen, um gemeinsam zu diskutieren: Wie soll es weitergehen mit der Arbeit des AKS?

Wir möchten gemeinsam erarbeiten und besprechen, was die Ausgangsidee des AKS bei seiner Gründung war und wie diese heute aufgegriffen und fortgesetzt werden kann.

Wir freuen uns, wenn Ihr dazu kommt und Euch, Eure Erfahrungen und Anliegen in die Diskussion einbringt.

Wir möchten zur Anregung der Überlegungen ein paar Fragen vorschlagen:

  • Worin liegt das Kritische in der kritischen Sozialen Arbeit?

  • Was ist der AKS, was soll er sein?

  • Welche Probleme gibt es in der Praxis und wie können wir ihnen entgegenwirken?

  • Wie können wir zusammen agieren, welche Standpunkte sollen wir vertreten?

Wir treffen uns am Samstag, den 01.08.20 um 16.00 Uhr im Volkspark Rehberge vor dem Freiluftkino Rehberge.

Solidarische Grüße,
der AKS Berlin

Résumé des Treffens am 30.05. (Corona-Krise und Soziale Arbeit)

Am 30.05.2020 fand ein offenes Plenum des AKS Berlin statt – den aktuellen Bedingungen geschuldet im öffentlichen Raum, unter Einhaltung der Abstandsregeln und in Rücksprache mit dem Gesundheitsamt. Einige sind dem Aufruf der Einladung gefolgt, haben uns bereits im Vorfeld Berichte aus der Praxis geschickt oder waren beim Plenum anwesend, um mitzudiskutieren. Viele berichteten, dass sich die Zustände in den sozialen Diensten und Einrichtungen verschlechtert haben – neben den schon vorher gegebenen Schwierigkeiten.

Wir haben ein paar Berichte zusammengefasst. Wir würden uns freuen, wenn ihr auch weiterhin eure Erfahrungen aus der Praxis mit uns teilt. Schickt gerne eure Mails an: aks-berlin@posteo.de

Praxisbeispiele_Covid-19_Soz_Arbeit_AKS

Ein weiterer Ausblick: Im Rahmen des Treffens ist die Idee aufgekommen, die Vernetzung mit anderen Aktiven voranzutreiben. Konkret planen wir in diesem Zusammenhang einen Bündnisbrief zu entwerfen und dann zu einem größeren Bündnistreffen – im Rahmen der Möglichkeiten – einzuladen.
Ziel ist, dass wir als kritische Praktiker*innen nicht von den Entwicklungen der nächsten Zeit überrollt werden, sondern uns organisieren und kollektiv handlungsfähig werden. Dieser Aufruf soll aber auch Nutzer*innen sozialarbeiterischer Angebote ansprechen, ebenso Selbstvertreter*innen und Aktivist*innen.

Wir halten euch diesbezüglich auf dem Laufenden. Schickt uns gerne Vorschläge, Ideen, Kritik, etc. an die oben genannte Mailadresse.

Solidarische Grüße,
der AKS Berlin

Schuldenbremse ist Entwicklungsbremse (zur SGB-VIII-Reform)

Das Sozialgesetzbuch VIII ist die Grundlage für die Arbeit in der Kinder-und Jugendhilfe und damit bedeutungsvoll für die Lebensrealität vieler Nutzer*innen und ihre Unterstützer*innen aus der Sozialen Arbeit. Nun startete im letzten Jahr ein neuer Prozess zur Reformierung des Gesetzes, ein breites Beteiligungskonzept lag dem zu Grunde – Ein Beteiligungsprozess, der allerdings von vielen Praktiker*innen der Sozialen Arbeit als undurchsichtig und schwer nachvollziehbar beschrieben wurde.

Das Positive: Es gab in der Vergangenheit und es gibt auch heute immer wieder Prozesse, durch die die Subjektstellung der Adressat*innen in den Fokus gerückt wurde und wird: Beteiligung, Selbstbestimmung und Persönlichkeitsentwicklung und der Abbau von Benachteiligung und Ungerechtigkeiten sollten Maßstab der Arbeit sein – ganz im Sinne der UN-Kinderrechtskonvention (UN-KRK).

Doch eine Politik der Schuldenbremse hat diese hehren Ansprüche bis heute konterkariert. In der jetzigen Situation – und mit dem Fall der „schwarzen Null“ unter der Last der Corona-Krise – möchten wir als AKS Berlin uns positionieren und sagen: ein Zurück zur Normalität von Sparprogrammen, Kostendruck und Unterfinanzierung kann und darf es zukünftig nicht mehr geben.

Wir, der AKS Berlin, unterstützen deswegen die angefügte Stellungnahme von ver.di und hoffen auf eine breite Debatte um eine progressive Weiterentwicklung des SGB VIII. Wir möchten in diesem Kontext auch auf die „Heimkampagne 3.0“ des AKS Hamburg aufmerksam machen – denn auch die Zunahme von strafenden Praktiken und die wachsenden Zahlen von geschlossenen Unterbringungen stellen in diesem Kontext ein Problem dar – verhindern sie doch ebenso die konsequente Umsetzung der UN-KRK.

Hier findet ihr die Broschüre von verdi zum freien Download: „Mehr braucht mehr – verdi Positionen zur SGB-VIII-Reform“

Mehr zur „Heimkampagne 3.0“ des AKS Hamburg:

1.) Der aktuelle Band (2020) „Dressur zur Mündigkeit? Über die Verletzung von Kinderrechten in der Heimerziehung“.

2.) Ein Artikel von Timm Kunstreich aus dem Jahr 2018.